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WARUM?


WAS?


WIE?

Tipps zur Therapeutensuche


Bei der Auswahl eines Therapeuten sollte man nach Möglichkeit die folgenden Aspekte beachten:

Welche Art von Therapie ist die Sinnvollste für mich? Hier gilt es zu überlegen, ob es eine reine Gesprächstherapie sein soll, oder ob auch andere „Hilfsmittel“ wie Körperarbeit, Musik, Kunst, Atemübungen etc. zum Einsatz kommen sollen. Soll es eine Einzel- oder lieber eine Gruppentherapie sein?

Bin ich ggf. bereit, die Kosten für eine Therapie selbst zu tragen? (Bedenke, dass die Kassen nur die Kosten für eine Psychoanalyse, eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie oder eine Verhaltenstherapie übernehmen.)

Ist es wichtig für mich, welchem Geschlecht mein zukünftiger Therapeut angehört? (Bist du Überlebende von sexuellem Missbrauch und/oder neigst du zu beziehungssüchtigem Verhalten, ist es evtl. besser, wenn du und dein Therapeut dem gleichen  Geschlecht angehört.)

Wenn du einen Therapeuten anrufst, spüre später nach, ob du seine Stimme sympathisch gefunden hast.

Erkundige dich nach den Aus- und Weiterbildungen des Therapeuten und frage nach den Schwerpunkten seiner Arbeit.

Frage nach, ob der Therapeut Erfahrung mit deinen Problemen hat.

Frage nach, wie lange die Therapie voraussichtlich dauern wird und überlege, ob die Dauer für dich in Ordnung ist.

Prüfe in den ersten Therapiestunden, ob du dich von deinem Therapeuten angenommen fühlst und ob er sich genügend Zeit für dich nimmt.

Nach ca. 10 - 20 Therapiestunden solltest du eine Besserung deiner Probleme spüren und es sollten erste Ansätze von Veränderung zu erkennen sein.

Bei der Suche nach einem geeigneten Therapeuten kann der Online-Suchdienst Therapie.de oder der Psychotherapie Informationsdienst weiterhelfen und es gibt  ein Buch zu dieses Thema: